Morgan Sports Car Club Deutschland

UK, vom 07. - 09. Juni 2014

I. Die Geschichte vor der Geschichte - der Bericht vor dem Bericht

Am Freitagabend, dem 06. Juni, nach Titz zu fahren, um ein Auto ca. 21 Uhr aus der Werkstatt abzuholen, ist schon ein ungewöhnlicher Termin, zumal wenn man bedenkt, dass man ein Freundschaftsspiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft auf die Vorbereitung zur WM in Brasilien verpasst. Allerdings erlebt man in Titz - hinter Jackerath - bekannt aus den Verkehrsnachrichten - den unmittelbaren Kontakt zur Reparaturwerkstatt für Morgan. Die Hofeinfahrt von Matthias Kreyes Werkstatt ist durch zwei Blechtüren abgeschottet. Dahinter zeigen sich mehrere Morgan, die alle auf die Hilfe des Meisters warten. Unser Morgan namens Simply Red sollte einen Überrollbügel und einen Schalensitz erhalten - mehr nicht. Aber ein Morgan ist passgenau bzw. individuell gefertigt. Also bedarf der Einbau eines Überrollbügels und eines Schalensitzes natürlich weiterer Anpassungen z.B. der Stützbügel für das Dach. Auch die Automatikaufroller für die Dreipunktgurte sind neu zu befestigen. Soweit so gut. Anette und ich sind 21 Uhr da. Als wir ankommen, erfahren wir, dass an dem Morgan nur noch letzte Schritte zu erledigen seien. Ein lauer Sommerabend - somit ist die Stimmung gut - und wenn wir 22 Uhr starten, sollte es kein Problem sein von Titz nach Essen zurückzukommen.

Es ist 22 Uhr. Alle Maßnahmen sind abgeschlossen und Matthias startet den Motor. Toller Sound, denke ich! Irgendetwas scheint nicht zu stimmen. Es klingt auch metallen. Matthias schaut auf´s Armaturenbrett, hört genau hin, denkt nach. Er schaltet den Motor nach ca. 30 Sekunden ab. "Der Motor hat keinen Öldruck", sagt er. Das darf doch nicht wahr sein, möchte man meinen. Anette und ich schauen uns an und fragen, was jetzt zu tun sei. Wir erfahren, dass dies viele Gründe haben kann: a) Druckanzeige defekt, b) Ventil im Zylinderbereich defekt und c) etwas anderes (die Möglichkeit ist immer dabei).

Wir fragen, ob die Arbeit für heute nicht beendet werden sollte. Mit einem Auto mit einem evtl. nicht sicher beseitigten Fehler auf Tour zu gehen, wäre leichtfertig. Zudem wäre eine Reparatur auch nicht in einer halben Stunde erledigt. Wir bekommen als Antwort, dass man jetzt sowieso nicht schlafen könne. Der Wagen habe Matthias Kreyes und seinem Mitarbeiter in dieser Woche soviel Energie bzw. Zeit gekostet, dass man jetzt auch wissen wolle bzw. müsse, warum der Motor keinen Öldruck anzeige. Also wäre so oder so weiter zu forschen. Nun gut, Anette und ich brauchen ja nur zu warten und verfolgen die nächsten Schritte zur Fehlereingrenzung.

Es wird zunächst der Zylinderkopfdeckel auf der rechten Seite des Motors entfernt. Die Ventile werden von Hand geprüft, ob etwas lose ist. Da ist alles fest und wohl in Ordnung. Als nächstes wird der Ölfilter abgeschraubt, um an den Drucksensor zu kommen. Da zeigt sich nur ein wenig schwarzes Öl im Filter, kein frisches neues Öl. Also lautet die Vermutung: die Ölpumpe funktioniert nicht! Also wird flugs die Ölpumpe abgebaut inkl. der Antriebszahnräder. Mit den Komponenten Ölpumpe und Zahnräder geht es zur Waschecke und Werkbank. Nach der Demontage zeigt sich, dass der Kolben der Ölpumpe im Zylinder festsitzt. Kein Wunder, dass die Ölpumpe nicht gearbeitet hat. Matthias versucht den Kolben herauszubekommen. Nach kräftigem Schlagen des Gehäuses auf die Werkbank gelingt dies. Es sind keine Abriebspuren an dem Kolben erkennbar. Normalerweise sollte der Kolben gängig sein. Nach dem Einsetzen sitzt er wieder fest. Auch ein Kolben aus einer anderen gebrauchten Pumpe lässt sich ebenfalls nicht bewegen. Da erklärt der Meister, dass es bei diesem Motortyp vor 10 Jahren häufiger vorkam, dass die Ölpumpe ihren Dienst versagte. Auf unsere Frage, ob es Sinn mache, die Ölpumpe zu restaurieren oder ob evtl. eine neue Ölpumpe zu nehmen wäre, kommt die Antwort, dass eine neue Ölpumpe sicherlich gut wäre, sie allerdings auch rd. 250 Euro kosten würde. Wir entscheiden uns angesichts des wertvollen Motors (und der Zeit, es ist mittlerweile nach 23 Uhr) für die neue Ölpumpe, die Matthias vorrätig hat. Um die neue Ölpumpe montieren zu können, müsste der Verteiler entfernt werden. Das wiederum würde bedeuten, dass man den Zündzeitpunkt wieder einstellen müsste, man müsste mit einem Stroboskop "blitzen" bei variablen Motordrehzahlen. Das ist angesichts der vorgerückten Stunde und der einzuhaltenden Nachtruhe nicht gut für den Nachbarschaftsfrieden. Matthias Kreyes entscheidet sich für die Montage der Ölpumpe ohne Entfernen des Verteilers. Dazu soll die Ölpumpe vorab mit "Petroleum Jelly" gefüllt werden, was nichts anders als Vaseline laut altem Handbuch von Rover ist. Die Montagehände greifen nun von der Grube aus nach oben an den Motorblock, streichen die Ölpumpe ausgiebig mit Vaseline ein und montieren schließlich sorgfältig Dichtung, Drucksensor und Ölpumpe. Alles wird "handwarm" festgeschraubt, also nicht zu fest und doch sicher. Die zuvor abgenommene Ventilabdeckung auf der rechten Seite des Motorblocks wird durch den Mitarbeiter wieder montiert.

Um dann die Zylinderwände sicher mit Öl versorgen zu können ohne dass der Motor in Betrieb geht, werden die Zündkerzen entfernt, acht Stück bei diesem besonderen Motor. Der Motor wird via Anlasser gedreht und damit auch die neue Ölpumpe angetrieben. Matthias Kreyes sitzt hinterm Lenkrad des Morgan und lässt den Anlasser für mein Gefühl unendlich lange (30 Sekunden) arbeiten. Wir schauen auf´s Manometer. Die Druckanzeige bewegt sich nicht. Er schaltet den Anlasser ab. Gespannte Ruhe. Es wird nicht gesprochen. Anette und ich schauen uns an. Nach 15 Sekunden startet der Meister den Anlasser erneut. Nach weiteren 15 Sekunden bewegt sich die Druckanzeige aus dem Ruhezustand 0 auf die 2 zu. Klasse! Die Druckanzeige reagiert. Die neue Ölpumpe arbeitet also. Der Trick mit der Vaseline hat funktioniert. Prima.

Also jetzt wieder alle acht Zündkerzen montieren. Zündkerzenstecker aufsetzen. Da fällt auf, dass bei zwei Zündkerzen die obere Hülse für die Verbindung zu den Zündkerzensteckern fehlt. Die ist jeweils noch im Stecker bzw. bei der Demontage verloren gegangen. Die fehlende Hülse wird aus dem Werkstattfundus beschafft und erneuert. Dann ist der Motor wieder startbereit. Der Zündschlüssel wird gedreht. Der Motor springt unmittelbar an, die Druckanzeige reagiert. Das metallene Geräusch ist weg.

Matthias setzt sich in den Morgan und macht eine Proberunde in der mittlerweile dunklen Nacht. Man hört den Wagen weit entfernt mit seinem unverwechselbaren Sound beschleunigen. Nach 10 Minuten ist er wieder zurück und fährt den Wagen auf die Grube und schaut sich mit seinem Mitarbeiter den Motor von unten an. Es ist mittlerweile nach Mitternacht! Anette und ich sehen uns leicht müde an. Dann hören wir aus der Grube: "Der Motor ist nass. Da ist etwas undicht." Na prima, denken wir uns. Matthias Kreyes und sein Mitarbeiter fragen sich: "Was kann das sein? Sind alle Schrauben "handwarm" festgedreht? Ist der Anschluss für den Drucksensor evtl. undicht?" Es wird alles geprüft. Es scheint alles in Ordnung zu sein. Auf unsere Vermutung hin, dass evtl. die Vaseline an der Ölpumpendichtung ausgetreten sein könnte, sie hat vermutlich eine höhere Viskosität als das Öl, schaut man sich an und trocknet alle feuchten Stellen am Motor ab. Matthias setzt sich ein weiteres Mal in den Morgan und fährt in die Nacht hinaus. Der Wagen ist wieder von weitem zu hören. Nach etwa 10 Minuten kommt er zurück. Von der Werkstattgrube aus wird der Motor wieder in Augenschein genommen. Alles trocken, wird gemeldet! Also scheint jetzt alles dicht zu sein und die Spuren vorhin können der ausgetretenen Vaseline zugeordnet werden. Jetzt schauen wir uns an und fragen, ob wir dem Wagen jetzt Vertrauen schenken können? Wir bekommen ein eindeutiges Ja als Antwort.

Wir fahren von Titz weg- knapp vier Stunden später als geplant - durch die Nacht. Für mich ist das Premiere mit dem Simply Red, so heißt Thomas’ Morgan. Anette fährt rücksichtsvoll und lässt mir Zeit, mich mit dem Morgan vertraut zu machen. Mit Tempo 110 fahren wir vorbei an Getreidefeldern, Raffinerien, Industriebereichen und Wäldern. Ich kann die Landschaften riechen, eine neue Erfahrung. Etwa 02:15 Uhr sind wir in Essen und parken unsere Fahrzeuge. Und gleich wollen wir gegen 12 Uhr in Richtung Fähre Rotterdam starten. Also jetzt erst einmal Gute Nacht und schnell schlafen, denn das bevorstehende Wochenende verlangt sicherlich auch noch einiges von uns.

II. Anreise nach Rotterdam

Wir starten am Samstagmittag. Die Nacht war kurz. Ich bin z. B. ohne Wecker bereits seit 7 Uhr wieder auf den Beinen gewesen, sei es aufgrund der Vorfreude oder aufgrund der Nachwirkungen der nächtlichen Fahrt mit dem Morgan Simply Red, 8 Zylinder von Titz nach Essen. Wir schnallen die Koffer auf die Heckträger. Die Gurte bzw. Sicherungsbänder müssen mit System befestigt werden, damit bis Rotterdam nichts auf der Straße landet. Der spezielle graue Gurt zum Simply Red, der Fixierungsmechanismus ist etwas für Kenner, wir jedenfalls kommen nicht auf die Idee wie dieser Mechanismus funktioniert. Da kommt von der Ilse of Man Hilfe. Thomas ruft an und erkundigt sich wie die Vorbereitungen laufen. Wir können berichten, dass alles nach Plan läuft. Bei der Gelegenheit erklärt er mir den Gurtmechanismus. Renate hält den Hörer an mein Ohr und ich halte mit der einen Hand den Gurtmechanismus und mit der anderen Hand das Gurtende und folge Thomas’ Anweisungen: "Den Gurt von unten durch die Öffnung führen, von oben über den Klappriegel zurück durch die Öffnung geben. Schon lässt sich der Gurt bei Spannung elegant fixieren." Es ist anschließend alles befestigt.

Wir starten. Anette und Renate im Morgan Blue Bird, ich im Morgan Simply Red. Die Autos noch einmal volltanken bei uns in Essen und dann geht es ab in Richtung Autobahn, von dort in Richtung Arnheim, Nimwegen und Rotterdam-Hafen. Kurz vor Rotterdam-Hafen, nach ca. 230 km, tanken wir noch einmal voll.

III. Zusammentreffen mit den MSCCD-Mitgliedern

Wir erreichen ca. 14:30 Uhr Rotterdam-Hafen und fahren zum Wartebereich der Fähre nach Hull, UK. Wir müssen richtig sein. Vor uns sind bereits mindestens acht weitere Morgan. Die Begrüßung ist herzlich. Es wird ein freundliches Hallo gewechselt. Es geht schrittweise vorwärts. Ich fahre in der Reihe vor und es entsteht eine Lücke zwischen dem roten und blauen Morgen. Was ist das? Es schiebt sich in diese Lücke unvermittelt ein Wohnmobil. Im Rückspiegel sehe ich nur noch das Weiß des Wohnmobils und einen jungen Herrn im grünen Poloshirt am Lenkrad und auf dem Beifahrersitz ein kleiner Junge. Ich möchte schon aussteigen und fragen, ob zumindest der blaue Wagen noch vorgelassen werden könnte. Da begrüßte Anette den forschen Wohnmobilfahrer mit einem freundlichen und auch überraschten: "Adrian!" Adrian meldet zurück, dass er auch einen Morgan hinten im Schlepp habe und er somit nur die Reihe komplettieren möchte!

Wir erhalten nach Vorlage unserer Ausweise unsere Tickets, Anette für sich und den blauen Morgan und ich für Renate und für mich und für den roten Morgan. Wir warten bei gleißendem Sonnenlicht auf die Einfahrt zur Fähre. Da ist ein VW Bus (Multivan) mit Anhänger und Porsche darauf. Da ein Bentley mit einem Paar im gesetzten Alter. Nein, der Bentley gehört nicht zu uns. Es wäre aber mal interessant zu sehen, wie der sich auf einer Rennstrecke im Vergleich zu einem Morgan machen würde. Daneben Adrians Wohnwagen mit Frau Sohn und Töchterchen. Ein netter Morganfahrer leistet Nachbarschaftshilfe und entsorgt mit leichter Hand eine Windel von Adrians Tochter. Er kann sich gerade noch zurückhalten und fragt nicht den seriös wirkenden Bentleyfahrer, ob er noch Platz für dieses weiße, duftende Bündel hätte. So bringt er es ein paar Meter weiter zu einer in der Nähe befindlichen Müllbox.

Schließlich dürfen wir auf die Fähre. Wir parken unsere Autos auf Deck 7 und nehmen unser Gepäck und gehen in den Passagierbereich ab Deck 8 aufwärts. Alles ist in Ordnung. Prima sind auch unsere Kabinen. Keine Irritationen sind durch frühes Sonnenlicht zu Zeiten der bevorstehenden Mittsommernacht zu befürchten. Und es wäre auf der Fahrt nach Hull sicherlich unschön, wenn die MSCCD-Reisenden schon ab 4 Uhr durch direkt einfallendes Sonnenlicht durch das Bullauge der Kabine geweckt werden würden.

Vor dem Schlafengehen gibt es ausreichend Gelegenheit zum Kennenlernen. Ohne besondere Absprache treffen sich viele der kontaktfreudigen MSCCD-Mitglieder auf dem Sonnendeck, genießen die Seeluft und das ein oder andere Pint. Ein wunderbarer Sonnenuntergang belohnt uns.

Der nächste Morgen beginnt mit der Lautsprecheransage in der sonnengeschützten Kabinen um 6 Uhr. Wer Lust hat, geht ausgiebig frühstücken. Die Sachen werden gepackt. Die Koffer sind transportbereit, und wir dürfen schließlich auf Deck 7 zu unseren Fahrzeugen. Die Koffer werden befestigt. Wir wissen jetzt, wie es geht. Anette und Renate allein und ich für mich. Wir geben uns über das Deck hin Zeichen, dass alles in Ordnung ist und verabreden, dass wir uns außerhalb des Terminals treffen, um dann gemeinsam zu unserer Unterkunft zu fahren.

Wir setzen uns in unsere Wagen. Anette und Renate fahren weit vor mir. Ich darf erst ca. 10 Minuten später starten. Der Motor springt an - toller Sound hier auf dem Deck. Außerhalb der Fähre müssen alle Fahrzeuge warten. Die Sonne strahlt, herrlich! Die Autos werden Reihe für Reihe die Rampe herunter gelotst, und unten werden Fahrzeuge und Insassen von der Polizei / Zoll in Augenschein genommen. Mein Handy klingelt. Ich muss den Vier-Punkt-Gurt lösen, da ich sonst nicht an das Handy im Handschuhfach komme. Am anderen Ende ist Renate. Sie fragt, ob ich ihren Ausweis habe. Sie und Anette dürfen nicht einreisen, da Renate ihren Ausweis nicht vorlegen kann. Ich schaue in mein Portemonnaie. Da ist kein Ausweis. Die Boardkarten für die Kabine sind da, aber nicht Renates Ausweis. Nein, ich kann nur meinen Ausweis finden. Ich rufe Renate zurück, die weiter wartet: "Es tut mir leid, aber Dein Ausweis ist nicht bei mir." Na ja, wird sich schon finden, sage ich zu mir. Auto für Auto geht es langsam vorwärts. Ich komme zum Abfertigungsschalter. Der Bedienstete erhält meinen Ausweis. Daneben steht Renate. Sie bittet um mein Portemonnaie. Ein Blick von ihr und der Ausweis ist da (mir wollte er sich nicht zeigen, das möchte ich zu meiner Ehrenrettung anfügen). Anette und Renate (und ich) sind erleichtert. Sie dürfen jetzt auch einreisen. Wir verlassen das Terminal treffen auf die wartenden Mitreisenden.

IV. Weiterfahrt von Hull und Ankunft in Louth

Wir fahren vom Terminal durch Hull, Morgan hinter Morgan. Links zu fahren ist kein Problem. Die Sonne scheint! So erreichen wir den Zubringer zur Humber-Bridge. Bitte passendes Kleingeld bereithalten. Es wird eine Maut von 1,50 Pfund erhoben. Die Brücke liefert eine imposante Sicht über die Bucht. Danach geht es in den ersten Kreisverkehr. Gut, dass der Fahrer des Morgans vor mir, es ist Willi, offenbar weiß wo es langgeht. Ein Blick in den Rückspiegel zeigt mir, dass Anette Anschluss hält. Wir rollen. Ca. 60 km sind es bis zu unserem Hotel Oak Brackenborough. Die Landschaft von Lincoln Shire ist herrlich. Ca. 10:30 Uhr sind wir bei unserer Unterkunft. Auf dem mit hellem Kies unterlegten Parkplatz stellen wir unsere Fahrzeuge ab. Die Zimmer sind noch nicht frei. Die Hochzeitsgäste von gestern verabschieden sich. Viele Menschen tragen kleine und große Geschenkpakete. Ein buntes Treiben. Adrian mit seinem Wohnmobil plus Anhänger versucht auf dem ihm zugewiesenen Wiesenparkplatz einzufahren. Mehr als 10 Meter werden es nicht. Die Wiese ist nass und sein Wohnmobil steckt fest. Keine Chance. Einer aus der Gruppe ruft die anderen zusammen, um zu helfen. Erstens Morgan von dem Anhänger fahren, dann Anhänger abhängen und von Hand wegschieben. Dann Wohnmobil mit Unterstützung durch menschliche Schiebekraft zurücksetzen. Adrian löst das souverän. Nur das Wohnmobil sieht danach gebraucht aus und könnte eine Wäsche vertragen. Na ja, man kann nicht immer alles haben. Aber Adrian bzw. dem Wohnmobil macht das nichts.

Wir sondieren die Lage. Die Zimmer können erst ca. 14 Uhr bezogen werden. Die nächste Tankstelle ist in Louth. Was können wir zwischenzeitlich unternehmen? Darauf gibt es automatisch Antworten. Michaels Wagen hat ein Problem mit dem Auspuff. Ruck-zuck wird gearbeitet. Mit dem Simply Red wurde ein Wagenheber mitgebracht, der jetzt gut gebraucht werden kann. Mit Rödeldraht wird die Sache geheilt. Achims Auto hat ein Problem mit der Stoßdämpferaufhängung hinten links. Hier kommt das Werkzeug aus dem VW Bus inkl. Wagenheber zum Einsatz. Das Hinterrad wird abgenommen. Die Trommelbremse entfernt. Da ist der Schaden erkennbar. Die Befestigung ist gerissen. Was tun? Ölverschmierte Unterarme zeigen, dass die Fahrer vor nix fies sind (so sagt man im Ruhrgebiet). In der Nachbarschaft zum Hotel wird ein ehemaliger Reparaturbetrieb für Rasenmäher aufgesucht. Da gibt es Hilfe, selbst am Sonntag. Die Halterung wird geschweißt. Nach Achims Worten ist die Befestigung jetzt besser als neu.

Am Nachmittag kommen unsere Freunde von der Ilse of Man. Jasper mit Jim und Jan, seine Freunde mit Thomas. Thomas fährt seine 900er BMW, die vor ca. 35 Jahren State of the Art war. Nach der herzlichen Begrüßung ist das Nachmittagsprogramm gleich klar: Reifenwechsel. Die Reifen der beiden Morgan Simply Red und Blue Bird sind zu tauschen. Die Semislicks gehören auf den Simply Red, der jetzt wieder verfügbar ist. Mit vereinten Kräften, zwei Wagenhebern geht es ans Reifenwechseln. Muttern lösen, Muttern anziehen. Drehmomentschlüssel ansetzen und alles ist ordnungsgemäß fixiert. Die Wagen sind präpariert für den nächsten Tag, für Cadwell Park. Nur einer nicht. Axels Wagen hat ein Motorproblem. Schade. Die Freunde von Münsterland Classic Cars tauschen den Platz des Porsche auf dem Anhänger gegen Axels Morgan.

Dann kommt das Abendessen in erlesener Runde. Die Tische sind fein gedeckt für ein nettes Menü. Vor dem Dessert ergreift Stefan das Wort. Stefan erklärt den Ablauf für den morgigen Tag. Es wird deutlich, dass alles gut strukturiert ist. Wir werden 8 Uhr vom Hotel aus aufbrechen. Alle mögen sich bitte darauf einstellen, also bitte nicht zu spät aufstehen bzw. ins Bett gehen.

V. Cadwell Park

Am 09. Juni früh lacht die Sonne. Auch ohne Wecker wird man wach. Es macht sich eine gewisse Geschäftigkeit bzw. Unruhe im Haus bereit. Schon vor 7 Uhr sind die ersten Fahrer unten auf dem Parkplatz. Ein neues Bild. Gestern noch waren alle in Freizeitkleidung. Dagegen sind jetzt viele bereits im Rennoutfit: Rennfahrerschuhe, durchgängiger Rennoverall.

Der Frühstücksraum, ab7 Uhr geöffnet, füllt sich schnell. In der Luft liegt eine gewisse Anspannung. Dies sieht man auch den Gesichtern an. Was esse ich? Einen Toast, ein wenig Müsli, eine Tasse Kaffee. Das genügt. Stefan möchte etwas sagen. Er steht im Raum, geht dann einmal vor und zurück und spricht. Er appelliert, sorgfältig zu sein und erklärt den geplanten Ablauf. Nach Erreichen von Cadwell Park werden die Fahrzeuge präpariert, dann Fahrerbesprechung im Clubhaus, dann alles weitere. Die Nervosität im Raum scheint sich zu steigern. Ja, gleich geht es los.

Wir brechen auf. Da ist Cadwell Park. Eine Rennstrecke wie im Bilderbuch in die Landschaft geformt; kitschig schön möchte man sagen. Jeder sucht sich im Parkplatzbereich einen Platz. Die Gepäckstücke werden abgenommen und an den Zaun gelegt. Einige Fahrer ziehen sich hier vor Ort um. Nun wissen wir, woher der Begriff "little white sexy man" kommt - unzweifelhaft von einem gut gebauten, gut gelaunten Baby Doll-Fahrer.

Wir treffen uns im Club-Raum. Oliver erklärt den weiteren Ablauf, die Besonderheiten, die hier in Cadwell Park einzuhalten sind. Zur Bestätigung für unsere Teilnahme an dieser Unterweisung erhalten wir Bändchen. Dann erfolgt eine Geräuschemissionsmessung der Wagen; jeder Wagen für sich.

Wir sammeln uns schließlich vor der Einfahrt zur Rennstrecke. Freies Fahren ist angezeigt. Zu Anfang zwei, drei Kennenlernrunden. Danach kommen wir wieder zusammen und sehen weiter.

Ab auf die Rennstrecke. Die erste 90° Kurve, herunterschalten, beschleunigen, aus der Kurve tragen lassen. Ab auf die nächste Kurve zu, abbremsen, dann ab Mitte der Kurve beschleunigen. Es geht auf die lange Gerade. Vollgas. Hochschalten und am Vordermann dranbleiben. Wagen laufen lassen. Und am Ende der Geraden geht es leicht links bergauf. Ja, bremsen ist besser, nur ein wenig. Dann eine langgezogene Rechtskurve und wieder Gas geben. Vor mir ein Auto, hinter mir auch. Ich beobachte die Ideallinie meiner Mitstreiter. Die nächste Rechtskurve - überschaubar. Mit Beschleunigung geht es weiter. Dann eine Rechts - Linkskurve und dann bergab. Okay, kein Problem. Nur unten, da muss ich etwas fester bremsen. Bleibe ich außen, bleibe ich innen? Ich werde überholt auf der Innenspur. Respekt. Ich bleibe außen und dann geht es in die Bergaufpassage links - rechts. Also scharf bremsen, runterschalten und links rechts bergauf. Gas geben nicht vergessen und schon erscheint das Clubhaus wieder. Das war eine Runde von 3,5 km oder 2,2 Meilen. Gar nicht so schlecht für den Anfang.

Nach ein paar Runden gönne ich mir eine Pause. Ich habe Durst und stelle den Blue Bird ab, nehme Brille und Helm ab, setze die Brille wieder auf und steige aus. Da kommt Ralf auf mich zu und begrüßt mich herzlich mit den Worten: "Na, muss ich Dir das Lachen aus dem Gesicht schlagen." Ich kann nicht anders. Das Strahlen in meinem Gesicht kann und will ich nicht verbergen. Super!

Dann geht es über in den Gleichmäßigkeitstest. Wie soll ich es machen? Ich folge dem Hinweis, meine persönliche Grenze anzusteuern. Dann würde ich vermutlich jede Runde mit relativ gleicher Zeit fahren. Wenn nicht, kein Problem. Ich kann nur gewinnen. Also ab auf die Strecke. Setzrunde fahren und dann weiter. Runden zählen ist heute nicht erforderlich. Die Zeitmesseinrichtung hat ihre eigenen Gesetze, sodass wir fahren bis wir heraus gewunken werden. Ich bin einigermaßen zufrieden. Dann gibt es wieder freies Fahren. Wer mag, fährt. Jasper fährt mit der Katze. Ich nenne seinen Morgan so, da er zuvor von Jim und Jan gesteuert auf der Straße klebte und am Clubhaus mit einem Motorgeräusch vorbeizog wie eine auf dem Sprung vorbereitete Katze. Sagenhaft.

VI. Rückreise

Zum Nachmittag zeigen sich einige Wolken. Es droht Regen. Also heißt es packen. Luftdruck prüfen, technisch wieder alles auf guten Stand bringen. Wir entscheiden uns für das offene Fahren. Wir sind ja nicht aus Zucker. Ein paar Regentropfen macht uns nichts aus. Wir haben in den Nachrichten etwas von Thunder Storm gehört; mal abwarten.

Wir bilden eine Kolonne von fünf Fahrzeugen plus Thomas mit seinem Motorrad. Wir als Morganfahrer fürchten weder Wind noch Wetter. Der Scheibenwischer arbeitet. Der Fahrer selbst greift zum Tusch und wischt von innen. Die Regentropfen lassen sich nicht mehrt ignorieren. Irgendwann hat die Führung der Kolonne ein Einsehen. Wir halten am Straßenrand und schließen die Verdecke. Okay, Heizung an und weiter wischen. Was für ein Regen! Da ein Blitz. Ich zähle 21, 22, da der Donner. Also wir fahren immer weiter in das Gewitter hinein. Uns gelingt es in das Herz des Gewitters vorzudringen. Blitz und Donner fallen unmittelbar zusammen. Das Wasser fließt von den Feldern auf die Straße. Die Autos müssen hindurch. Eine Fontäne ergießt sich über die Motorhaube, klatscht auf die Windschutzscheibe. Keine Sorge, der Wagen rollt weiter. Und nach einer gefühlten Stunde sehen wir ein Hinweisschild - links ab geht es nach Cadwell Park. Na ja. Sehr weit sind wir noch nicht gekommen. Es ist 17 Uhr und um 19 Uhr legt die Fähre ab.

Es regnet nicht mehr so stark und wir haben noch ca. 2 Stunden Zeit bis unsere Fähre den Hafen verlassen soll. Wieso funktioniert unser Navi nicht? Wir wissen es nicht. Also in Richtung Hull bzw. Humber Bridge müssen wir. Wir sehen einen Hinweis Humber Bridge, auf der abknickenden Hauptstraße bleiben. Aber unser Navi im ersten Fahrzeug kennt offenbar einen schnelleren Weg. Wir bleiben nicht auf der abknickenden Hauptstraße, sondern fahren geradeaus in eine Nebenstraße. Wir halten nach ca. 2 km, prüfen und entscheiden uns weiter zu fahren. Immer dem ersten Fahrzeug folgend. Dann endlich, nach langer Route in Richtung Westen fahrend sehen wir ein Schild "Welcome in Lincoln Shire". Dann ein Hinweis zur Humber Bridge. Ab in den großen Kreisverkehr und nur dem Hinweis folgen. Das erste Fahrzeug nimmt im Kreisverkehr die erste Möglichkeit zum Verlassen. Der Motorradfahrer vor mir lässt an seiner Helmbewegung erkennen, dass er überrascht ist. Der Helm geht deutlich mehrmals von links nach rechts und schaut den beiden abgebogenen Fahrzeugen hinterher. Ich frage mich: " Wo ist die versteckte Kamera?" Also fahren ein blauer Baby Doll, Reinhard und Bettina, eine 900er BMW, Thomas und ein roter Morgan mit mir einmal im Kreis rundherum, um der Abfahrt unseres Vorauskommandos zu folgen. Wir hoffen, sie bald einholen zu können. Es geht in Richtung Westen (Lincoln). Es gibt zunächst keine Abfahrt. Dann nach ca. 10 km nimmt Reinhard die erste Möglichkeit zur Abfahrt, um auf die andere Seite der Autobahn die Rückfahrt anzutreten. Wir sind auf der Rückfahrt zu besagtem Kreisverkehr mit den missverständlichen Hinweisen. Da, vor uns sehen wir unser Vorauskommando. Thomas gibt Gas, um es einzuholen. 80 m/h ~ 130 km/h, das genügt nicht. Bei leicht regennasser Fahrbahn geben wir Gas. Der Simply Red lässt sich mühelos bewegen und bald werden wir von unserem Vorauskommando gesehen.

Wir fahren dann wieder alle gemeinsam und der rote Wagen voraus in den Kreisverkehr, die Abfahrt in Richtung Humber Bridge nehmend. Da ein Schild, Humber Bridge. Wir sind richtig. Dann kommt die Humber Bridge. Es ist 18:30 Uhr. Noch einen halbe Stunde bis zur Abfahrt der Fähre. Wir passieren die Humber Bridge und zahlen auf der Seite zu Hull hin unsere Maut von 1,50 Pfund. Nach der Mautstelle sammeln wir uns. Sind alle da? Ja. Alles ist soweit in Ordnung. Wer weiß den Weg von der Humber Bridge zum Terminal? Wir sind uns einig wie wir fahren wollen. Wir starten die Motoren. Nein, nicht alle Motoren springen an. Thomas schüttelt den Kopf. Sein Motorrad will nicht. Also Vier-Punkt-Gurt lösen, aussteigen und zu Thomas. Sein Motorrad hatte zuvor schon Zündaussetzer, sagt er. Wir schieben einmal an. Es tut sich nichts. Das Werkzeug wird herausgeholt, eine Zündkerze herausgenommen und mit dem Zündkerzenstecker verbunden an die Kühlrippen des Motors gehalten, der Anlasser betätigt. Es ist kein Zündfunke zu sehen. Also was tun? Wir beraten uns. Schweren Herzens entscheiden wir uns, uns zu trennen. Drei Wagen fahren zur Fähre. Anette bleibt mit dem Morgan Blue Bird bei Thomas.

Es ist 18:35 Uhr. Die drei Wagen jagen durch Hull in Richtung Terminal 2. Wir schaffen es ca. 19 Uhr da zu sein und sehen am Schalter unsere Freunde von der Ilse of Man-Gruppe. Jasper hat die Bedienstete überzeugt, dass bis ca. 19:15 Uhr der Schalter offen bleiben kann. Wir fahren auf die Fähre auf Deck 7 und sind auf der einen Seite froh, es geschafft zu haben, auf der anderen Seite fehlen Thomas und Anette. Da geht Renates Handy. Anette ist dran, nur zu verstehen ist nichts, da zeitgleich auf Deck eine Lautsprecherdurchsage erfolgt. Wir schauen uns an. Die Gepäckstücke in den Händen, da kommt von irgendwo her die Nachricht, dass das Motorrad von Thomas wieder läuft. Anette und Thomas seien auf dem Weg zur Fähre, heißt es. Hoffentlich schaffen sie es noch rechtzeitig. Jetzt drücken alle die Daumen. Dann hören wir nach wenigen Minuten Anettes Auto auf Deck 7 einfahren. Thomas kommt einige Minuten später. Jetzt sind alle an Bord.

Was für Höhen und Tiefen in dieser so kurzen Zeit. Es fügt sich alles zum Guten. Wir sind dankbar! Wir gönnen uns nach diesem aufregenden Tag das Abendessenmenü auf der Fähre. Der Magen braucht etwas Vernünftiges. Das tut gut. Nach einem Kaltgetränk versammeln wir uns. Oliver berichtet von den sportlichen Ergebnissen des Tages. Jim hat den ersten Platz gemacht. Dann folgen Arne und Fietje und dann Thomas. In der Gleichmäßigkeitskeitswertung ist das Feld zwischen den vorderen Plätzen sehr eng. Der Unterschied der ersten vier Plätze bewegt sich in einem Zeitrahmen von etwas mehr als einer und etwas weniger als zwei Sekunden. Gratulation!

Dann erreicht uns bei der Nachbereitung des Tages per SMS die Frage, ob alles bei uns Zuhause in Ordnung sei? Wir sind mittlerweile auf dem Meer. Ein Handyempfang ist schwierig. Dann nach vielen Bemühungen setzen sich unsere Informationen zusammen. In Essen und Umgebung muss es am Abend ein Unwetter gegeben haben. Keller sind vollgelaufen und Bäume umgeknickt. Im Ergebnis hat Sturmtief Ela den gesamten Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen stillgelegt-das erfahren wir am nächsten Tag. Für das Ruhrgebiet war dieses Sturmtief verheerender als Kyrill von Jan. 2007.

Am Dienstagmorgen verabschieden wir uns voneinander und verlassen die Fähre. Jeder mit seiner Gruppe tritt die Heimreise an.

VII. Ankunft im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet ankommend von der A3 in Richtung Oberhausen geht plötzlich nichts mehr. Es ist Dienstagmittag nach Pfingsten. Auf der A3 vor Oberhausen weist die Anzeige auf 30 km Stau hin. Wir fahren ab in Richtung A 42. Auch dort staut es sich nach 2 km. Wir fahren ab in Richtung Oberhausen Zentrum, mitten durch Oberhausen. Die von uns angestrebte Auffahrt auf die A40 ist gesperrt. Also weiter in Richtung Mülheim. Da sehen wir umgeknickte Bäume. Äste liegen auf den Oberleitungen. Straßenbahnen stehen unvermittelt auf dem Gleis. Die Straßen sind teilweise nur einspurig befahrbar.

Was ist passiert, möchte man fragen? Am Samstag sind wir bei strahlendem Sonnenschein nach Cadwell Park aufgebrochen. Und jetzt kommen wir bei strahlendem Sonnenschein zurück. Viele Bäume sind entwurzelt und der Verkehr kommt nur stockend voran. Ich fühle mich wie in einem Film mit vielen schnellen Schnitten.

Dann sind wir endlich 14 Uhr daheim. Mein Privatauto, das bei Anette und Thomas geparkt war, ziert auf der Windschutzscheibe eine aufgeklebte gelbe Plastiktüte. Das dient dem Schutz, denn gestern Abend hat eine vom Sturm heruntergerissene Dachpfanne die Windschutzscheibe zerstört, zwei Löcher hineingeschlagen und der Regen konnte in den Wagen eindringen. Der nette Nachbar von Thomas und Anette hat umsichtig die Tüte auf die Windschutzscheibe geklebt. Ihm sage ich an dieser Stelle vielen Dank.

Nun sind innerhalb von Freitagabend bis Dienstagmittag so viele Eindrücke entstanden, die in anderer Zeit kaum in zwei Wochen Urlaub zu füllen sind. Wir sind dankbar und froh, soviel erlebt zu haben und dass sich alles zum Guten gewendet hat.

P.S.:
Dem jungen MSCCD-Mitfahrer mit seinem Mitgefühl mir gegenüber für die Erstellung dieses Berichts fühle ich mich in besonderer Weise verbunden. Ich bin sicher, dass Simon sich bei nächster Gelegenheit die Chance nicht nehmen lässt, selbst einen Text zu verfassen. Es wird vermutlich wieder von einem intensiven und erfüllenden MSCCD-Wochenende zu berichten sein.

Happy Morganing
Karl